Produktionsleitrechner
Vom Traceability-System bis zum komplexen Anlagenmanagementsystem
Leitrechnersysteme werden heute zunehmend fester Bestandteil von Produktionslinien. Besonders die Automobilindustrie setzt neben der Pharmaindustrie und Medizintechnik die Standards für eine nachvollziehbare Produktion. Die zunehmenden Forderungen nach Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Produktion sind die Basis für neue Konzepte zur effektiven Integration von Leitrechnersystemen in neuen Produktionsausrüstungen. Aber auch bestehende Anlagen müssen nachgerüstet und in Leitrechnersysteme integriert werden, was eine flexible Prozessanbindung der Leitrechner erfordert.
Der Funktionsumfang der Leitrechnersysteme muss modular und skalierbar sein, um einen Einsatz unter unterschiedlichsten Produktionsumfeldern und Anforderungen zu gewährleisten.
Der modulare Leitrechner VLC – VAC Line Controller stellt Ihnen die notwendige Skalierbarkeit und Offenheit bereit, um Ihre Produktion transparenter zu machen und die hohen Qualitätsanforderungen Ihrer Kunden zu erfüllen.
Haupteinsatzgebiete des Leitrechners (VLC) sind:
- Fertigungslinien für die Automobilzulieferindustrie
- Anlagen zur Herstellung Pharmazeutischer Produkte
- Maschinen zur Herstellung elektrotechnischer Produkte
- Prozessindustrie zur Überwachung und Dokumentation der Prozesse und Optimierung der Produktion
Der Leitrechner (VLC) bietet zahlreiche Module, welche in beliebiger Form miteinander kombiniert werden. Der Flexibilität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die offenen Schnittstellen in der Software erlauben zudem eine Integration kundenspezifischer Funktionen und Module.
Die Module des Leitrechners:
- Traceability
- Anlagenmanagement
- Anlagenverfügbarkeit
- Produktionseffizienz
- Vorbeugende Instandhaltung
- Jobmanagment
- Rezeptmanagement
- Anbindungen von externen Systemen
- Logbuch/ Maschinentagebuch
- Expertensystem
Anbindungen an PPS, SPC und Anlagen - Unser Leitrechner kommuniziert mit „Jedem“
Leitrechner können nur so gut sein wie die Informationen, die sie von den Fertigungslinien erhalten. Die Ankopplung der Leitrechner kann über zahlreiche Schnittstellen erfolgen, da in den Produktionslinien sehr unterschiedliche Steuerungssysteme eingesetzt werden. Folgende Interfaces stehen zur Verfügung:
- Offenes TCP/IP Protokoll
- OPC-Protokoll (Leitrechner ist Client)
- Feldbusinterfaces (Profibus, CAN)
- SPS Interfaces (SIMATIC S7, Mitsubishi, OMRON, BOSCH)
- Serielle Interfaces (RS 232, RS 485)
- Datenbank-Interfaces (ODBC, ADO, OCI, …)
Die Prozessanbindung erfolgt mit dem objektorientierten Automatisierungstool VAC. Spezielle Interfaces können mit Hochsprachen (C++, C#) entwickelt werden und als Kommunikations-Objekte in das VAC integriert werden.
Vorteile für Anlagenhersteller und Betreiber - Steigerung der Effizienz und Auslastung
Die Vorteile des modularen Leitrechnersystems liegen auf beiden Seiten, dem Anlagenhersteller und dem Anlagenbetreiber. Der Anlagenhersteller kann die geforderten Leitrechnerfunktionen kunden- und anlagenspezifisch durch seine eigenen Entwickler oder unsere Spezialisten realisieren. Der umfangreiche Funktionsbaukasten des VLC unterstützt ihn dabei effektiv, besondere Vorteile sind dabei:
- Grafische Projektierungsumgebung VAC für alle Funktionen der Visualisierung,
- Vielseitige Datenbankanbindung
- Konfigurierbarkeit der Prozessanbindung
- Konfiguration der Leitrechner-Systemfunktionen
Der Anlagenbetreiber erfüllt die Qualitätsanforderungen seiner Kunden durch vollständige Nachverfolgung der produzierten Produkte, stabile Produktionsbedingungen und umfangreiche Maschinen- und Betriebsdatenüberwachung.
Gleichzeitig bekommt der Anlagenbetreiber als wesentliches Instrument zur Kostensenkung anschauliche Informationen über die Auslastung und Effizienz seiner Produktionsausrüstungen.
Die Möglichkeit der unternehmensweiten Informationsbereitstellung über das Client/ Server System des VLC führt zur effektiven Zusammenarbeit aller Bereiche.





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